Objektivierung von Funktionseinschränkungen durch Handkraftmessungen - Die Identifikation vorgetäuschter Leistungseinschränkungen -

Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: https://repositorium.ub.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-2013112712001
Titel: Objektivierung von Funktionseinschränkungen durch Handkraftmessungen - Die Identifikation vorgetäuschter Leistungseinschränkungen -
Sonstige Titel: Objective findings of Impairments through Dynamometry- Identification of Feigned Efforts -
Autor(en): Oltman, Renée
Erstgutachter: apl. Prof. Dr. Swen Malte John
Zweitgutachter: apl. Prof. Dr. Christoph Skudlik
Zusammenfassung: Die Handkraft wird nach Verletzungen und Erkrankungen der oberen Extremität routinemäßig evaluiert, um u. a. das Ausmaß von Funktionseinschränkungen zu evaluieren. Das Vortäuschen übertriebender Fähigkeitsstörungen stellt in diesen Untersuchungen kein unbekanntes Phänomen dar. Um derartige simulierte Leistungseinschränkungen zu identifizieren, wurden in der Vergangenheit verschiedene Testverfahren vorgestellt, die auf der Messung der Handkraft und der Auswertung der gewonnenen Messwerte basieren. Die Testverfahren umfassen u. a. den Five-Handle-Position (5HP)-Test, den Rapid-Exchange-Grip (REG)-Test und den Sustained-Grip (SG)-Test. Da jedoch bis heute kein Konsens besteht, welches Verfahren sich zur Identifikation simulierter Fähigkeitsstörungen am besten eignet und die Favorisierung eines Testverfahrens aufgrund einer nur eingeschränkten Vergleichbarkeit bisheriger Studien unmöglich ist, zielt die vorliegende Untersuchung darauf ab, eine Methodik in der Durchführung dieser Tests zur eindeutigen Bestimmung der Intention zu entwickeln. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen, dass der Sustained-Grip-Test bzw. dessen ausgewählte Prädiktoren sowohl bei Probanden als auch bei Patienten unter den zur Verfügung stehenden Testverfahren unter standardisierten Bedingungen die beste Identifikationsrate erzielen. Dennoch lässt die entwickelte Methodik zu viel Raum für Fehlinterpretationen. Weitere Untersuchungen sind daher erforderlich, um die Testgenauigkeit auf ein nötiges Maß hin zu verbessern und eine zuverlässige Methodik zur Identifikation der Intention zu etablieren.
URL: https://repositorium.ub.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-2013112712001
Schlagworte: Handkraft; Leistungseinschränkungen; Submaximale Handkraft; Täuschungsversuch
Erscheinungsdatum: 27-Nov-2013
Enthalten in den Sammlungen:FB08 - E-Dissertationen

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
thesis_oltman.pdfPräsentationsformat24,92 MBAdobe PDFMiniaturbild
Öffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen im repOSitorium sind urheberrechtlich geschützt, soweit nicht anderweitig angezeigt. rightsstatements.org