Verhalten zu Lasten Dritter – Normative Implikation fremdbestimmter Steuerwirkungen

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Titel: Verhalten zu Lasten Dritter – Normative Implikation fremdbestimmter Steuerwirkungen
Autor(en): Müller, Sebastian
Erstgutachter: Prof. Dr. Heike Jochum
Zweitgutachter: Hon.-Prof. Dr. Alfons Brune
Zusammenfassung: Es wird ein Phänomen auf dem Gebiet des Steuerrechts untersucht, das in den vergangenen Jahren immer häufiger zu beobachten ist: Der Gesetzgeber fügt immer öfter Normen in die Steuergesetze ein, die das Verhalten einer Person zum Ausgangspunkt nehmen, damit aber steuerliche Konsequenzen verbinden, die eine andere Person treffen. Ein bekanntes Beispiel dafür liefert § 8c Abs. 1 KStG, nach dem vortragsfähige Verluste einer Körperschaft ganz oder teilweise untergehen, weil sich ein – zu mehr als 25% beteiligter – Anteilseigner zur Veräußerung seiner Beteiligung entschließt. Die zentrale Frage dieser Arbeit: „Kann ein Drittverhalten eine Besteuerung verfas-sungsrechtlich legitimieren; ist eine fremdbestimmte Steuerwirkungen also mit den Grundstrukturen des Steuerrechts vereinbar?“ kann am Ende der Untersuchung hinsichtlich der derzeitigen Ausgestaltung der fremdbestimmten Steuerwirkungen mit einem klaren nein beantwortet werden. Was derzeit legal ist, muss nicht „gerecht“ sein.
URL: https://repositorium.ub.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-2016052314480
Schlagworte: Fremdbestimmte Steuerwirkung; Behaltefrist; Leistungsfähigkeitsprinzip; Individualsteuerprinzip
Erscheinungsdatum: 23-Mai-2016
Enthalten in den Sammlungen:FB10 - E-Dissertationen

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